Zu den DNS-Sperren

Bis dato war der Vergleich

„eine Seite aus dem Telefonbuch reißen, aber das Telefon ist immer noch erreichbar“

von Markus Beckedahl (netzpolitik.org) mein „Lieblingszitat“ um zu erklären, warum ich es so wichtig finde, bei der Onlinepetiton gegen die DNS-Sperren zu zeichnen.

Heute gefunden: ein Video auf YouTube, das mit Hilfe eines Lego-Modells erklärt, wie das mit den DNS-Sperren so funktioniert.

Die Petition

Text
Wir fordern, daß der Deutsche Bundestag die Änderung des Telemediengesetzes nach dem Gesetzentwurf des Bundeskabinetts vom 22.4.09 ablehnt. Wir halten das geplante Vorgehen, Internetseiten vom BKA indizieren & von den Providern sperren zu lassen, für undurchsichtig & unkontrollierbar, da die “Sperrlisten” weder einsehbar sind noch genau festgelegt ist, nach welchen Kriterien Webseiten auf die Liste gesetzt werden. Wir sehen darin eine Gefährdung des Grundrechtes auf Informationsfreiheit.

Begründung
Das vornehmliche Ziel – Kinder zu schützen und sowohl ihren Mißbrauch, als auch die Verbreitung von Kinderpornografie, zu verhindern stellen wir dabei absolut nicht in Frage – im Gegenteil, es ist in unser aller Interesse. Dass die im Vorhaben vorgesehenen Maßnahmen dafür denkbar ungeeignet sind, wurde an vielen Stellen offengelegt und von Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen mehrfach bestätigt. Eine Sperrung von Internetseiten hat so gut wie keinen nachweisbaren Einfluß auf die körperliche und seelische Unversehrtheit mißbrauchter Kinder.

kann hier mitgezeichnet werden.

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~ von netmarie - 2009/05/07.

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